| Version | Aktuell |
|---|---|
| BITV-Bedingung | 1.2.2 Erweiterte Untertitel (Captions) |
| BITV 1.0-Entsprechung | 1.4.1 Videos mit Untertiteln |
| Bewertungsalternativen | ja / eher erfüllt / teilweise erfüllt / eher nicht erfüllt / nein / nicht anwendbar |
| Gewichtung | hohes Gewicht (3 Punkte) |
| Bezieht sich auf | einzelne Webseite |
| Prüfschritt erfüllt | Videos und Live-Übertragungen haben synchrone Untertitel. |
| Prüfschritt nicht anwendbar | Es sind weder Videos noch Live-Übertragungen vorhanden. |
Wenn die Tonspur eines Videos Informationen enthält, müssen Untertitel als Alternative bereitgestellt werden.
Filme sind in der Regel ohne den Ton nicht zu verstehen. Dies gilt auch für Live-Übertragungen. Daher muss für Menschen mit Hörbehinderung der Inhalt der Tonspur durch Untertitel bereitgestellt werden.
Untertitel können auch für andere Nutzer hilfreich sein, zum Beispiel für Personen, die mit der Sprache des Films nicht vertraut sind.
Falls keine Untertitel vorhanden sind: Prüfen, ob das Video als ergänzende Medienalternative zu einem Text angeboten wird.
Vorläufiger Text der BITV 2.0, Entwurf vom Mai 2010
Für aufgezeichnete Audio-Inhalte von synchronisierten Medien sind erweiterte Untertitel (Captions) bereitzustellen. Dies gilt nicht für Medien-Alternativen für Text, die klar als solche gekennzeichnet sind.
Bei Live-Übertragungen synchronisierter Medien sind alle Audio-Inhalte als erweiterte Untertitel (Captions) bereitzustellen.
Bei diesem Prüfschritt geht es um die synchrone Vermittlung von visuellen und akustischen Informationen. Der Prüfschritt ist relevant, wenn für das Verständnis eines Elements die parallele Wahrnehmung von Bild und Ton erforderlich ist. Ein einfacher Alternativtext oder eine zusammenfassende Beschreibung ist dann nicht (mehr) ausreichend. Stumme Video-Dateien werden im Prüfschritt Prüfschritt 1.2.1a "Alternativen für Audiodateien und stumme Videos" geprüft.
Alternativtexte für Multimedia-Objekte, etwa Video- oder Audio-Dateien oder Applets, werden in Prüfschritt 1.1.1b "Alternativtexte für Grafiken und Objekte" geprüft.
Why I Hate Online Captioning (Because it sucks compared to real captioning!)
Hinweis: Die Unterstützung von SMIL (Synchronized Multimedia Integration Language) ist zur Zeit begrenzt auf den RealPlayer. Die neueste Version ist SMIL 3.0.
W3C Synchronized Multimedia Integration Language (SMIL 3.0), Recommendation 01 December 2008
Zugängliche Einbindung von Video-Inhalten mit dem JW FLV Player:
Making Video Accessible
Sign languages for the Deaf (I know of three used in english-speaking countries besides "signed english") normally have their own grammar and syntax, their own ways of adding emphasis or modifying the "tone" of a statement. They are generally recognised as being languages in their own right, and not just a pictorial representation of words in a spoken language. Which brings up all the problems associated with translation - it is not easy, and automatic translators are still quite primitive.
This explains why sign language users (not all people who are deaf are sign users) generally prefer sign language interpretation to captioning - with captions they have to read what amounts to a foreign language, and reading text is not a skill that is easy to acquire without hearing (since it is based on an abstract representation of the sound of a language, whereas sign languages tend to be based on an abstract representation of visual experience of the world, and since sign languages generally don't have a written form).
So being able to communicate in their own language, and not required to use a foreign language for chat systems etc is important.
Note that typically this applies to the minority who lose their hearing before they learn to speak a language - people who are hearing impaired or lose their hearing later in life, tend to be more (or often only) proficient in a spoken/written language, so captions are indeed necessary.
Quelle: http://lists.w3.org/Archives/Public/w3c-wai-ig/2003JulSep/0222.html
Solche Filme sind hilfreich für Personen, die über die Gebärdensprache kommunizieren. Meist sind das Personen, die taub geboren oder schon früh ertaubt sind. Dagegen können Personen, die erst im Alter ertaubt sind, in der Regel nicht über die Gebärdensprache kommunizieren. Sie benötigen die Untertitel. Gebärdensprachliche Darstellungen sind also kein Ersatz für die Untertitel.